Sprachlos

Spontane Reaktionen auf dem terzwerk Anrufbeantworter: Diesmal sprechen Naomi Oelke, Felix Kriewald und Maren Theimann über das Sonderkonzert anlässlich der 10. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch.

#Ausklang2018

terzwerk wünscht euch ein frohes neues Jahr! Aber bevor 2019 so richtig losgeht, blickt die Redaktion noch einmal auf ihre musikalischen Favoriten aus 2018 zurück.

Kalendermitseufzkitsch

“Kleine Seelen” versprach, ein interessantes und aufschlussreiches Psychogramm des modernen Menschen zu werden. Aber es war, aufgeführt am Abend nach der Bundestagswahl, schwer erträglicher Kitsch.

Elektronische Tricksereien

Ein improvisierender Computer, in Echtzeit in Musik verwandelte Sprache, eine Stimme, die zu einem Chor wird: Computer-Music-Designer Thomas Goepfer erklärt, was bei “Kein Licht.” hinter dem Mischpult passiert.

Gedankenstromlogorrhoe?

Man kann Elfriede Jelineks Texte zu “Kein Licht.” kryptisch finden, obskur und abstrakt – und gleichzeitig schlau und erhellend. Wir haben uns die Texte angeschaut und erklären, wie sie aufgebaut sind, worum es geht und wie man sie deuten kann.

Die Paradoxie auf der Bühne

Darum geht es Regisseur Nicolas Stemann in “Kein Licht.”: Im Interview spricht er über Elfriede Jelinek, Widersprüche und die Oper an sich.

Das Urteil der Schauspielerin

Caroline Peters, Schauspielerin des Jahres 2016, spricht im Videointerview über “Kein Licht.” – die allererste Opernproduktion, an der sie beteiligt ist.

Die Überwindung der Erwartung

Bellen und jaulen, abgedrehte Kostüme tragen, auf dem Boden kriechen und Zwitschern am höchsten Ende der Tessitur: Die Sopranistin Sarah Maria Sun über ihren Part in “Kein Licht.”

Eine Europäische Riesenproduktion

Zeitgenössisch, experimentell, “völlig neu”: Das verbirgt sich hinter der Oper “Kein Licht.”, die am 25. August bei der Ruhrtriennale welturaufgeführt wird.

Kein Licht.

Hier geht es zur Übersichtsseite für die Produktion “Kein Licht.”

Ungarisch macht süchtig

Die Dortmunder Philharmoniker haben am Abend der Elbphilharmonie-Eröffnung auch ein Konzert gegeben – und zwar mit ausschließlich ungarischer Musik.

Dantes Cyber-Höllentor

Beeindruckende Bilder sind es, die nach dem Musiktheaterstück “Homo Instrumentalis” bei der Ruhr Triennale zurück bleiben. Und ein beklemmendes Gefühl. Mehr und mehr vergeht den Protagonisten auf der Bühne nämlich ihre Sprache, die mehr und mehr übernommen und ersetzt wird durch computergenerierte Sounds. Das Kollektiv “Silbersee” zeigt einen gruselig-dystopischen Umgang mit dem Thema “Digitalisierung”.

Eine menschliche Orgel

Das Quintett “Bl!ndman” spielt Bachs Orgelmusik auf Saxophonen. Mit Zirkuläratem, angepassten Arrangements, einem “Tubax” und Elektronik schaffen sie erstaunliche musikalische Momente.

Kontrapunktische Klangozeane

MusicAeterna und Vitaly Polonsky spiegeln Chortraditionen von Renaissance und Moderne. Am 17. August singt der Chor in der Dortmunder Zeche Zollern. Eine Konzerteinführung.