#adventskalender

Bald kommt der Weihnachtsmann. Ihr müsst aber gar nicht mehr so lange auf ihn warten, denn die terzwerk-Redaktion hat im diesjährigen Adventskalender schon jetzt ein paar musikalische Geschenke für Euch dabei. Viel Spaß beim Auspacken!

eins

Was wäre Weihnachten ohne die typischen Brass-Klänge, die man bei so gut wie jedem Besuch des Weihnachtsmarktes hören kann? Mr. Bean hat sich mal an der Leitung eines solchen kleinen Ensembles versucht – mit großem Erfolg, wie ich finde!

(cmb)

vier

Ein Song muss für mich nicht unbedingt etwas mit Weihnachten zu tun haben, um mich in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Manchmal tut es auch einfach ein up-tempo-Stück, bei dem ich mich in der Adventszeit mit einer schönen Tasse Tee hinsetzen und über die Vergänglichkeit der Zeit nachdenken kann. „My! My! time flies“ von der irischen Künstlerin Enya ist zwar bereits 2008 auf ihrem Weihnachtsalbum „And winter came“ erschienen, zählt für mich aber wegen seiner besinnlichen Botschaft jedes Jahr wieder zum must-have auf der Weihnachtsplaylist dazu.

Gewidmet hat Enya den Song dem im selben Jahr verstorbenen irischen Gitarristen Jimmy Faulkner. Zu seinen Ehren finden sich Anspielungen auf einige Künstler und Komponisten, die er bewundert hat. Kannst du sie erraten?

Viel Spaß mit knapp 3 Minuten Besinnlichkeit!

(ms)

fünf

Alle Jahre wieder…das Weihnachtsoratorium! Am besten in der historischen Aufführungspraxis von einer mittlerweile legendären Leipziger Wohngemeinschaft. Einfach abspielen, auf Vollbildmodus und genießen. Mein persönliches Highlight: die wenigen Sekunden zwischen zweiter und dritter Kantate.

(seb)

acht

“Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen.”

Ein Zitat von Frank Zappa, das mich immer wieder dazu bringt, über meinen eigenen künstlerischen Anspruch nachzudenken. Denn schließlich ist Musikjournalismus doch eigentlich genau deswegen so eine geniale Kunst: Die Möglichkeit, etwas so Vergängliches wie Musik in Worte fassen zu können und in den Köpfen von Lesern und Hörern eine musikalische Vision zu schaffen. Ein schwieriges Unterfangen, aber doch bei weitem nicht so unmöglich, wie über Gebäuden Pirouetten zu drehen.

(cmb)

neun

Das hier hat jetzt exakt nichts mit Weihnachten zu tun.
“The Curtain” ist eine Komposition von Snarky Puppy, die zusammen mit dem niederländischen Metropole Orkest aufgenommen wurde und sich durch grandiose Solos, musikalische Stimmungsbilder und viele Genre-und Groovewechsel auszeichnet. Immer wenn ich sie höre, versetzt mich das in so viele verschiedene Gemütszustände und Stimmungen, wie es kein anderes Musikstück schafft. Jazz, Filmmusik, Funk, Rock, Klassik – was genau das eigentlich ist, kann ich auch nicht sagen, aber solange es Gänsehaut auslöst, sollte ich das vielleicht auch gar nicht zu sehr zerdenken. Ich empfehle euch diese Viertelstunde, um in meine musikalische Welt einzutauchen und um hoffentlich (und mindestens) bei den grandiosen Instrumentalsolos mit offenem Mund staunen zu können.

(pl)

zwölf

Bitte einmal Ruhe um die Ohren, bei all diesem Weihnachtswahnsinn!

Wenn euch die Lauscher auch so klingeln, vor lauter Glühweinjohlen, Weihnachtsgeschenkdebatten und Christmashits, dann ist das hier genau das richtige Album für euch:

Stille.
58 mal John Cage´s 4´33´´

Beim Hören dieses Stücks, bei dem kein Musiker aktiv Musik produziert, kann man dann auch mal schön darüber sinnen, ob es Stille überhaupt gibt und ob das hier überhaupt Musik ist. Das ist dann auch viel besser als sich weihnachtlich verrückt zu machen.

Gibts’ übrigens auch als CD Set zu kaufen. Dann hätte man auch schon ein Weihnachtsgeschenk.
#stillenacht

(mg)

zwei

Was wäre die Adventszeit ohne ein Adventsgedicht? Ein Klassiker – zeitlos, passend und schön ist das Gedicht “Advent” von Rainer Maria Rilke!

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(no)

drei

Es ist die Zeit für warme Decken, heißen Kakao und gute Bücher. Wenn ihr eine ganz entspannte Lektüre für besinnliche Abendstunden sucht, empfehle ich euch den aktuellen Roman von David Safier. Die Ballade von Max und Amelie ist eine anrührende Geschichte über zwei Hunde, die seelenverwandt sind und versuchen, ihrem düsteren Schicksal zu entfliehen. Also kuschelt euch am besten mit einer Wärmflasche ins Bett und genießt mal richtige Quality-Time!

(fk)

sechs

Damit wir zwischen Verkehrschaos, Festessen und Geschenken nicht vergessen, was wirklich wichtig ist, hier eine kleine musikalische Erinnerung: Nina Simone mit “I Got Life”!

(smino)

sieben

Weihnachtszeit ist leider auch Erlältungszeit! Besonders nach der Nikolausparty gestern müsst ihr euer Immunsystem boosten. Um stark durch den Winter zu kommen, gebe ich euch hier meine persönliche Geheimwaffe mit auf den Weg:

Der Kurkuma-Shit-Shot:

2 TL Kurkuma
1 Prise schwarzer Pfeffer
1 TL Ingwerpulver
2 TL Süßungsmittel (Agavendicksaft, Honig, …)
1 Schuss Limetten-/Zitronensaft
100 ml Holundersaft
100 ml heißes Wasser

Jetzt einmal ordentlich umrühren und runter damit! Kurkuma und Ingwer können gerne auch als frische Knollen genommen und püriert werden.

Alle Zutaten bis auf Kurkuma, Pfeffer und Wasser sind optional.

(mamü)

zehn

Es gibt sie noch – Weihnachtsmusik, die nicht nervt, sondern wirklich schöne Gefühle auslöst. Wenn ich zum Beispiel an Heiligabend mit der Familie in der Kirche sitze und der Organist zieht bei „O du Fröhliche“ alle Register – dann spüre ich: Jetzt ist Weihnachten da! Ich empfehle euch die Version von Walther Schuster, gespielt an der größten Kirchenorgel der Welt im Dom zu Passau.

(simon)

elf

Heute ein kleines Komponisten-Rätsel. Die Anfangsbuchstaben der Nachnamen
ergeben das Lösungswort.

Hinweis: Es hat mit dem letzten Bild zu tun.

Aber Achtung: Nur für Fortgeschrittene!

(hpm)

Bildcredits:

Hintergrundbild: Photo by Giftpundits.com fromPexels

Tannenzweig: Photo by freestocks.org from Pexels

3 Kommentare

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