High 5

Die Labertasche

Große Werke klein gemacht? Das Konzert „Minor Music“ war ein verrücktes Durcheinander mit mehr Text als Musik. Eine Konzertkritik von Ida Hermes.

Funkelnigelnagelneu?!

Donaueschingen ist ein Versprechen. Jede Musik trägt das bezaubernde Etikettlein „neu“. Ob die frischkomponierten Werke aber tatsächlich neuartig sind, ist eine andere Frage.

Kuriose Kästen

Das neue Werk von Martin Schüttler ist bizarr. In „My mother was a piano teacher…“ flimmern kurze Sequenzen der Musiker über die Leinwand. Gespielt wird in Containern nebenan.

Psychedelische Nachtwanderung

Willkommen im Zauberwald! Werner Cees Klanginstallation „Sol y Sombra“ taucht den Donaueschinger Schlosspark in mystische Atmosphäre. Maria Gnann und Thilo Braun auf nächtlichem Trip.

#donaueschingen

Wir gehen auf Reise und wirbeln Staub auf! terzwerk fährt gemeinsam mit U21 in den Schwarzwald und berichtet von den Donaueschinger Musiktagen.

Puppen und Hip-Hop

„The Broke ‘N‘ Beat Collective“ verbindet bei der Ruhrtriennale Beatboxing, Gesang, Breakdance und Puppenspiel. Ida Hermes hat mit Künstlern und Regisseuren gesprochen.

Kalendermitseufzkitsch

„Kleine Seelen“ versprach, ein interessantes und aufschlussreiches Psychogramm des modernen Menschen zu werden. Aber es war, aufgeführt am Abend nach der Bundestagswahl, schwer erträglicher Kitsch.

Cosmopolis

Zukunftsvisionen auf dem Kinderspielplatz: Ida Hermes war bei der Premiere von Cosmopolis und hat ihre ersten Eindrücke auf die terzwerk-Mailbox gesprochen.

Wenn der Töne Zauber walten

Beethoven träumte von einer friedlichen Welt, in der die Menschen einander lieben. Die Dirigentin Sibylle Wagner hat die Vision im Kleinen verwirklicht.

Denkmalpflege

De Victoria, Cage, Feldman: Das ChorWerk Ruhr singt bei der Ruhrtriennale Renaissance und Neue Musik. Und dafür hat es sich die perfekte Industrie-Kathedrale ausgesucht – die Maschinenhalle auf Zeche Zollern.

Dantes Cyber-Höllentor

Beeindruckende Bilder sind es, die nach dem Musiktheaterstück „Homo Instrumentalis“ bei der Ruhr Triennale zurück bleiben. Und ein beklemmendes Gefühl. Mehr und mehr vergeht den Protagonisten auf der Bühne nämlich ihre Sprache, die mehr und mehr übernommen und ersetzt wird durch computergenerierte Sounds. Das Kollektiv „Silbersee“ zeigt einen gruselig-dystopischen Umgang mit dem Thema „Digitalisierung“.