Musiktheaterkritik

Beklemmende Starre

Ein auswegloser Kreislauf: Krzysztof Warlikowski inszeniert Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ als psychologisches Drama bei der Ruhrtriennale.

Von Sinn und Freiheit

Für Einstein on the Beach gilt nur eine Regel: „Es gibt nichts zu verstehen, aber viel zu erleben.“ Sophia Fischer über eine Premiere mit Gorilla, Hirn und gelbem Bleistift.

Mit beredter Geste

Die Oper Wuppertal wagt die Teil-Uraufführung der überarbeiteten Oper „AscheMOND oder The Fairy Queen“ von Helmut Oehring mit einer gehörlosen Solistin. terzwerk-Reporter Markus Dell war bei der Premiere am 29. Januar.

Dantes Cyber-Höllentor

Beeindruckende Bilder sind es, die nach dem Musiktheaterstück „Homo Instrumentalis“ bei der Ruhr Triennale zurück bleiben. Und ein beklemmendes Gefühl. Mehr und mehr vergeht den Protagonisten auf der Bühne nämlich ihre Sprache, die mehr und mehr übernommen und ersetzt wird durch computergenerierte Sounds. Das Kollektiv „Silbersee“ zeigt einen gruselig-dystopischen Umgang mit dem Thema „Digitalisierung“.

Gescheiterter Haufen

Warum es gefährlich sein kann, an Helden zu glauben: Tatjana Gürbaca inszeniert einen packenden Lohengrin am Aalto Theater in Essen. Eine Premierenkritik.

Schwarz – Faust – Weiß

Der Mensch zwischen den Mächten: schwarz gegen weiß, gut gegen böse. Xin Peng Wangs Faust-Ballett ist ein Schachbrett. Am Ende gibt es im Dortmunder Opernhaus keinen Gewinner, nur ein Patt.

Verpufft

Wagners „Rheingold“ soll bei der Ruhrtriennale mit elektronischer Musik aufgebrochen werden. Ricarda Baldauf war bei der Premiere.