Hassliebe

Chaos oder Ordnung?

Das Akvariet Trio experimentiert in Klein Jasedow in Mecklenburg-Vorpommern mit leisen und lauten Tönen, mit schrillen Geräuschen, Chaos und Ordnung.

Frühbarocke Festmusik

Musik für einen Staatsbesuch bei den Medici: Das Huelgas Ensemble präsentiert Francesca Caccinis Oper „La liberazione di Ruggiero“ erstmals vollständig auf CD.

Beethoven mal anders

Schlichte Ausdrucksstärke. Auf ihrer neuen CD zeigen die Bläser-Solisten des Scottish Chamber Orchestra Beethovens gemischte Kammermusik von ihrer besten Seite.

Lebensgefühl Havannas

Vier Augen sehen mehr als zwei. Vor allem bei der Reizüberflutung der kubanischen Choreographie von “Ballet Revolución”. Hanna und Carla wagen sich an eine Doppelrezension.

In der Ruhe liegt die Spannung

Spannung vorprogrammiert! Auf der neuen CD von ALPHA CLASSICS interpretieren Krzysztof Urbański und das NDR Elbphilharmonie Orchester Igor Stravinskys Le sacre du printemps.

Sechs Musiker = ein Orchester

Das Alliage-Quintett erhält in Düsseldorf Unterstützung von Klarinettistin Sabine Meyer. Die Holzbläser spielen Musik, die für ganze Orchester geschrieben wurde. Kann das funktionieren?

Gemischte Gefühle

Paavo Järvi und das Estnische Festivalorchester wagen mit ihrem ersten Album einen Blick ins Seelenleben Dmitri Schostakowitschs.

Wie unter einer Kinderdecke

Clash der Kontraste. Die Bielefelder Philharmoniker führen bei ihrem dritten Kammerkonzert ein französisches Programm in der Rudolf-Oetker-Halle auf. Eine Konzertkritik.

Stimme + Laute = Emotion

Barock ohne Schnickschnack: Die Sopranistin Roberta Mameli und der Lautenist Luca Pianca interpretieren auf ihrer CD “Anime Amanti” Werke des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts.

Mozart im Rampenlicht

Ein Mozart-Klavierkonzert, das in Erinnerung bleibt. Der junge Pianist Julian Pflugmann spielt mit der Philharmonie Pilsen bei der “Mozart Matinee”.

Pathétique ohne Pathos

Ist Tschaikowskys 6.Sinfonie ein schmerzerfüllter Abschiedsbrief? Teodor Currentzis interpretiert sie als Werk voller Abgründe. Eine CD-Rezension von Felix Kriewald.

Farbenreiche Klanglandschaft ISLANDs

Wie hoch können Erwartungen an ein Konzert seiner Lieblingbands sein, die man zum aller ersten Mal live spielen hört? Neugierde auf Seiten des Publikums, als auch auf der ISLANDs bei ihrem aller ersten Konzert in Köln.

Die Labertasche

Große Werke klein gemacht? Das Konzert “Minor Music” war ein verrücktes Durcheinander mit mehr Text als Musik. Eine Konzertkritik von Ida Hermes.

Der Fehler im System

Alexander Schubert geht mit seinem Werk “Codec Error” neue Wege. Von ohrenbetäubenden Soundgewittern und Stroboskopblitzen berichtet unser Autor Tim Saynisch.

The News in Music

Die Uraufführung von Thomas Meadowcroft “The News in Music (Tabloid Lament)” stößt nicht nur beim Publikum auf lautstarke Kritik. Auch unser Autor Tim hat sich gelangweilt.

L’école de la claque

Nach dem Konzert laut “Buh” rufen, während andere applaudieren? Eine Performance in Donaueschingen will das Publikum manipulieren. Sophie Beha hat sich unter die “Claqueure” gemischt.

Codec Error

Wundervoll verstörend: Alexander Schubert komponiert multimedial und lässt die Musiker des Ensemble Intercontemporain wie Hologramme flackern. Ein Beitrag von Ida Hermes.

Kalendermitseufzkitsch

“Kleine Seelen” versprach, ein interessantes und aufschlussreiches Psychogramm des modernen Menschen zu werden. Aber es war, aufgeführt am Abend nach der Bundestagswahl, schwer erträglicher Kitsch.

Verlust der Gegenwart

Zukunftsvisionen auf dem Spielplatz. “Cosmopolis” ist das letzte Musiktheater der Ruhrtriennale unter Regie und Intendanz von Johan Simons. Unsere Premierenkritik.

Denkmalpflege

De Victoria, Cage, Feldman: Das ChorWerk Ruhr singt bei der Ruhrtriennale Renaissance und Neue Musik. Und dafür hat es sich die perfekte Industrie-Kathedrale ausgesucht – die Maschinenhalle auf Zeche Zollern.

Beklemmende Starre

Ein auswegloser Kreislauf: Krzysztof Warlikowski inszeniert Claude Debussys “Pelléas et Mélisande” als psychologisches Drama bei der Ruhrtriennale.

Lobpreis der Harmonie

Maschinenhalle trifft auf Sakralmusik. Dass dieser Gegensatz funktioniert, zeigt das Collegium Vocale Gent mit Monteverdis Marienvesper, die im Rahmen der Ruhrtriennale in der Zeche Zollern aufgeführt wird.

Die Königin und ihr Butler

Anna Prohaska schlüpft für ihre CD “Serpent & Fire” unter die Krone zweier großer Königinnen: Dido und Kleopatra. Begleitet wird sie von einem hervorragenden Ensemble.

Wunden, singen, heilen

“Vulnicura”, Björks neuntes Studioalbum, ist die Chronik einer Trennung. Die Künstlerin zeigt, was in ihren seelischen Abgründen brodelt.

Von Sinn und Freiheit

Für Einstein on the Beach gilt nur eine Regel: “Es gibt nichts zu verstehen, aber viel zu erleben.” Sophia Fischer über eine Premiere mit Gorilla, Hirn und gelbem Bleistift.

Mit beredter Geste

Die Oper Wuppertal wagt die Teil-Uraufführung der überarbeiteten Oper “AscheMOND oder The Fairy Queen” von Helmut Oehring mit einer gehörlosen Solistin. terzwerk-Reporter Markus Dell war bei der Premiere am 29. Januar.

Ungarisch macht süchtig

Die Dortmunder Philharmoniker haben am Abend der Elbphilharmonie-Eröffnung auch ein Konzert gegeben – und zwar mit ausschließlich ungarischer Musik.

Dantes Cyber-Höllentor

Beeindruckende Bilder sind es, die nach dem Musiktheaterstück “Homo Instrumentalis” bei der Ruhr Triennale zurück bleiben. Und ein beklemmendes Gefühl. Mehr und mehr vergeht den Protagonisten auf der Bühne nämlich ihre Sprache, die mehr und mehr übernommen und ersetzt wird durch computergenerierte Sounds. Das Kollektiv “Silbersee” zeigt einen gruselig-dystopischen Umgang mit dem Thema “Digitalisierung”.

Meryl Streep als Florence Foster Jenkins

Little Miss Foster

Florence Foster Jenkins musste als Lachnummer schon immer herhalten. Der neue Film mit Meryl Streep rehabilitiert die Sängerin.

Manalaka-Chakalaka

Lächelt sie oder lächelt sie nicht? Angesichts der Wertbeutelsackfahnen und Weihnachtslampen in der Essener Philharmonie hätte Nofretete bestimmt etwas zum Schmunzeln gehabt. Eine Kritik zum Konzert der Neuen Vocalsolisten Stuttgart.

Spiel den selben Song nochmal!

Kann man ein Musikstück so lieben, dass man es in Endlosschleife hört? Diese Fixierung setzte Anna Teresa De Keersmaeker in ihrem neuen Tanztheaterstück “Golden Hours (As you like it)” um.

Gescheiterter Haufen

Warum es gefährlich sein kann, an Helden zu glauben: Tatjana Gürbaca inszeniert einen packenden Lohengrin am Aalto Theater in Essen. Eine Premierenkritik.

Mensch vs. Maschine

Eine Frau + zwei Laptops = abgefahrene Musikwelten, die Holly Herndon bei der diesjährigen Ruhrtriennal in der Essener Zeche Carl eröffnet hat.

Schwarz – Faust – Weiß

Der Mensch zwischen den Mächten: schwarz gegen weiß, gut gegen böse. Xin Peng Wangs Faust-Ballett ist ein Schachbrett. Am Ende gibt es im Dortmunder Opernhaus keinen Gewinner, nur ein Patt.

Theater im Kopf

Amandine Beyer und ihr Ensemble Gli Incogniti haben eine neue CD mit Musik von Vivaldi eingespielt. Bjarne Gedrath hat sich die Aufnahme angehört.

Mondscheinsoul

Lebensechter Jazz im Domicil. Der legendäre Tony Lakatos hautnah, nebst frischer Newcomerin Johanna Schneider.

Musik oder Leben!

Kaum jemand kennt Schostakowitschs Musik und ihre doppelten Böden so gut wie das Borodin-Quartett. Franziska hat in die neue CD reingehört.

Pappmaché im Paradies

Haydns “Schöpfung” wird bei der Ruhrtriennale in eine entfernte Zukunft katapultiert. Ricarda Baldauf hat sich das Oratorium unter René Jacobs, angehört und -geschaut.

Verpufft

Wagners “Rheingold” soll bei der Ruhrtriennale mit elektronischer Musik aufgebrochen werden. Ricarda Baldauf war bei der Premiere.

Nebeneinander verbandelt

Igor Levit kann nerven, doch am Klavier ist er grandios. Christopher Warmuth flüchtete vor siedender Hitze in die Philharmonie Essen zum Klavier-Festival Ruhr-Abschluss.

Taumel der Lust

Liebe, Tod und Feuerwerk – die Klangvokal-Operngala geizte nicht mit Emotionen. Wer hätte das gedacht! Ilka Seuken beim Schmalz-Picknick.

Sokolov.

Grigory Sokolov hebelt ohne Zweifel physikalische Gesetze aus. Wie soll das gehen? Holger Noltze grübelt beim Klavier-Festival Ruhr.

Seelenschmerz

Beethoven und Mussorgsky in einem Konzert? Das geht – beim Liederabend des
Bassisten René Pape mit Pianist Camillo Radicke.